[Kurz-Rezension] Sabine Bartsch - A Song about Love

A Song about Love - Sabine Bartsch
Beschreibung:
Urlaub, blauer Sommerhimmel - und dann auch noch frisch verliebt in eine schöne Musikerin. 
Für Jonas könnte das Leben nicht besser laufen. 
Bis er einen verhängnisvollen Fehler begeht und alles aufs Spiel setzt. 
Seine Liebe, seine Zukunft, seine Existenz.
Und irgendwann zählt nur noch eines: Er muss seine große Liebe retten!
 
Details:
Taschenbuch: 204 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (1. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373861835X
ISBN-13: 978-3738618358
Größe: 12,7 x 1,2 x 20,3 cm
 
Fazit:
Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen. 
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt auch gleich im Cover vor, was schon ein guter Blickfang auf dem Cover ist.
Jonas hat Sommerferien und darf mit seiner Band auf einem Bandcontest spielen. Und dabei geschied etwas schönes, den Jonas verliebt sich Hals über Kopf in Mona, die schöne Musikerin und Mona verliebt sich auch in ihn. Doch dann passiert etwas, was Jonas komplett aus der Bahn wirft und er muss zusehen, dass er alles retten kann, was ihm wichtig ist...
Sabine Bartsch schafft mit Jonas und Mona zwei wirklich interessante Protagonisten, die sich innerhalb des Buches noch gut entwickeln. Doch gibt es in einige Stellen im Buch, die nicht so wirklich perfekt umgesetzt sind, manchmal ist es einfach holprig oder einfach auch unglaubwürdig. So wirklich eine Lösung für den Konflikt gibt es leider nicht, auch bietet das Buch keine wirkliche Handlungsmöglichkeit, weil die Protagonisten in Selbstjustiz verfallen, was an sich gesehen ja nie eine Lösung ist. 
Sabine Bartsch schreibt in der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Jonas, wodurch Mona etwas im Hintergrund bleibt, was aber sicher an der Perspektive liegt. Trotzdem sind Jonas und Mona sehr sympathische Charaktere, die gut in die Geschichte passen. 
Der Schreibstil von Sabine Bartsch ist wirklich schön flüssig zu lesen und mit 204 Seiten ist das Buch auch nicht übermäßig lang, es gibt auch keine übermässigen Längen. Sie schneidet in dem Buch aber nicht nur locker-leichte Themen an, sondern wird auch sehr ernst in den Themen, die mit Stalking und sozialen Medien auch wirklich aktuell sind.