Wladimier Kaminer - Ich mache mir Sorgen, Mama

Ich mache mir Sorgen, Mama - Wladimir Kaminer
Beschreibung:
Wer Wladimir Kaminers Geschichten kennt, kennt auch seine Familie: seine Frau Olga, seine beiden Kinder und natürlich seine Eltern. Egal ob Erziehungsfragen, sexuelle Aufklärungsarbeit, deutscher Behördendschungel, sportliche Extravaganzen, Mysterien des Religionsunterrichts, Urlaubskatastrophen oder die Invasion der Playmobilfiguren – das Leben mit seiner Familie stellt Wladimir Kaminer unablässig vor neue Herausforderungen und beschert ihm immer wieder äußerst kuriose Erfahrungen. Und wer könnte hinreißender von ihnen erzählen als er selbst?
 
Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442461820
ISBN-13: 978-3442461820
Größe: 11,4 x 2 x 18,2 cm
 
Eigene Meinung:
Das Cover von "Ich mache mir Sorgen, Mama" ist etwas speziell, es zeigt einen etwas rundlichen Mann mit Hanteln in Badehose - man sollte es satirisch sehen, einfach so lustig wie es im Buch auch zugehen wird. 
Wladimier Kaminer zeigt in "Ich mache mir Sorgen, Mama", dass seine Familie immer wieder für eine Geschichte gut ist. In seinen kleinen Geschichten über das Leben in der Schönhauser Allee in Berlin zeigt er, dass er immer noch in seinen kleinen Geschichten lebt und diese ihm wohl nie ausgehen werden. Zudem glänzen wieder alle Geschichte durch einen Witz, der einfach unverwechselbar zu Wladimier Kaminer gehört, den man aber wirklich mögen muss. 
Die Themen ziehen sich um seine Familie, das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen, dem Leben in alten Zeiten und einfach Alltagsaufnahmen, die man selber vielleicht gar nicht so beobachtet, aber Wladimier Kaminer nimmt das auf und schreibt darüber und das auf seine ganz spezielle Art.
Wladimier Kaminer schreibt sehr locker und flüssig, die Geschichten sind wie kleine Episoden geschrieben, wodurch sich das Buch wahnsinnig gut lesen lässt, Lachanfälle sind mit eingeplant. 
 
Fazit:
Wladimir Kaminer beweist mal wieder, dass er mit seinen Geschichten unterhalten kann, er zeigt dabei, dass seine Familie nicht anders als andere Familien sind - vielleicht einfach nur etwas spezieller.