Rezension zu "Stillst du noch oder lebst du schon?" von Katrin Tempel

Beschreibung:

Endlich ist das Stillen vorbei! Endlich kann das Leben wieder beginnen!, denkt sich Alexandra. Doch da hat die junge Mutter die Rechnung ohne Mann und Töchterchen gemacht. Denn die beiden lieben das beschauliche Leben auf dem Land und können auf abendliches Ausgehen gut verzichten; wenn es nach ihnen ginge, würde Alexandra sowieso nur noch brav zu Hause sitzen und sich um den Haushalt kümmern. Doch damit kann sich Alexandra nicht abfinden; erst recht nicht mit dem Gedanken, dass es mit ihrer Karriere schon vorbei sein soll, bevor sie richtig angefangen hat. Alexandra zieht den Still-BH aus und ihre Manolos wieder an – und rüstet sich zum Kampf …

 

Details:

Taschenbuch: 240 Seiten

Verlag: Piper Taschenbuch (1. August 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3492264662

ISBN-13: 978-3492264662

Größe: 12,1 x 2,2 x 19,3 cm

 

Eigene Meinung:

Das Cover des Buches ist echt süss geworden, man sieht eigentlich schon alle Themen auf den ersten Blick, also die Lust auf Freiheit, das Kind, was in Leben von Alexandra eine Rolle spielt, aber eben auch das Land, wo sie gerade lebt. Somit passt das Cover super zum Inhalt des Buches.

Alexandra will eigentlich alles von ihrem Leben und nun ist die Stillzeit vorbei und sie will sich ins Leben stürzen, aber leider hat sie die Rechung ohne ihre Mann und ihre kleine Tochter gemacht, aber das hält sie nicht ab. Sie packt ihr sieben Sachen und macht sich mit ihrer Tochter auf nach München um wieder Arbeiten zu gehen, aber genau dadurch bricht das Chaos erst los...

Das Buch ist sehr witzig und voller Ironie, was einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Die Wortwechsel sind etwas geprägt von Alexandras Rolle als Mama, was für Nichtmamas vielleicht etwas überzogen wirkt.

Katrin Tempel schreibt aus dem Leben gegriffen und sehr flüssig, so liest sich das Buch weg wie nichts und man ist schnell am Ende des Buches und hatte ein kurzweiliges und lustiges Lesevergnügen.

Das Buch ist die Fortsetzung von "Stillen und Chillen“, der Vergleich mit Teil 1 ist leider nicht möglich, da das Buch nicht gelesen wurde, aber das Buch kann man auch unabhängig von "Stillen und Chillen" lesen, es gibt nur 2 Verweise auf die Geschichte vorher, aber die beeinflussen die Geschichte nicht.

 

Fazit:

Das Buch ist witzig und spritzig, aber leider etwas aufgesetzt, was auch überzeugen wirkt und das nimmt dem Buch etwas die Authentizität und das ist schade, weil der Plot ist wirklich gut gelungen. Auch ist die Protagonistin Alexandra eine Frau, die das Leserherz erobern kann, aber die kleinen Schwachstellen im Buch mindern leider etwas die Leselust.