Stella Jante - Die Geschichtenerzählerin Band 1

Die Geschichtenerzählerin - Stella Jante
Klappentext:
Die 18-jährige Mena hat ihr Leben lang in ihren eigenen Welten gelebt. Ob nun selbst erfundene Geschichten oder die aus Büchern und Filmen: Sie liebt sie mehr als die Realität.

Eines Tages landet sie unverhofft wie Alice im Wunderland in einer Welt der Visionen, die sie nicht von der Realität unterscheiden kann. Alpine und irische Sagengestalten – auf einmal sind sie mehr als nur Geschichten. Noch dazu taucht ein junger, umwerfend aussehender „Traum-Mann“ auf, der ihr bei den Abenteuern in dieser Welt bedingungslos zur Seite steht. Von Reise zu Reise entdeckt sie, was es mit diesen lebensnahen Visionen auf sich hat und dass ihr Traum-Mann realer wird, als sie es sich je hätte träumen lassen … 
 
Details:
Format: Buch / Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 3506 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 524 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1500109738
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: www.stellajante.com; Auflage: 2 (11. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
 
Eigene Meinung:
 Das Buch habe ich im Rahmen einer Blogtour gelesen, die im letzten Jahr auf meinen Blog stattfand.
Mena erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, wodurch man sie natürlich am besten kennenlernt, weil man als Leser das sieht, was sie auch sieht.
 Mena lebt eher zurückgezogen in ihre Welt, die Eltern nehmen sie so, wie sie ist, aber nur wenige Freunde finden in ihre Welt, von Männern ganz zu schweigen. Ihr Handeln ist sher von Unsicherheit und Schwarm geprägt, trotzdem ist sie wahnsinnig liebenswert. 
Kinnon, der Mena "Traumman" ist, der ihr in der Gefahr beseite steht, gleichzeitig wirklich gut aussehend, sportlich, selbstbewusst, liebeswert und liebevoll, also fast das komplette Gegenteil im Verhalten zu Mena, der Mena in den Bahn zieht, über den sie aber nur sehr langsam mehr erfährt...
Der Schreibstil von Stella Jante ist flüssig und klar, aber leider auch etwas sehr sachbezogen, was der ganzen Geschichte etwas die Leichtigkeit nimmt. Das ist schade, weil das hätte man etwas anders lösen können, weil das doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dazu kommt, dass es leider immer mal wieder kleine Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen und Tippfehler gibt, die zeitweise schon etwas auffallen.
Gleichzeitig muss man aber sagen, dass man aus der ganzen Geschichte spürt, dass da jemand schreibt, der wirklich Sagen, Mythen und alles in die Art gehendes liebt und diese Leidenschaft auch wahnsinnig auslebt.
Die Idee des Buches ist wirklich gut, aber leider passt die Umsetzung von Abenteuer und Liebegeschichte manchmal nicht so wirklich zusammen, was schade ist, weil das dem Leser schon auffällt.
 
Fazit:
 Mit "Die Geschichtenerzählerin" gelingt Stella Jante ein recht interessanter Auftakt zu der Triologie, die sie um Mena und ihre Geschichten plant. Die Mischung der Sagen und Mythen, die in der Geschichte verworben sind und die Gestalten sind so abwechslungsreich und interessant, dass man wissen möchte, wie es weitergeht, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Leider ist der Schreibstil etwas sehr an ein Fachbuch erinnert und das stört den Lesefluss manchmal etwas.