Ulrike Renk - Das Miezhaus

Das Miezhaus: Roman - Ulrike Renk
Beschreibung:
Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein, wäre da nicht der neue Mieter im Haus…
Humorvoll und romantisch – der perfekte Schmöker für Tier- und Menschenfreunde 
 
Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 500 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 277 Seiten
Verlag: Feelings; Auflage: 1 (11. Juni 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00JFPHEVO
 
Eigene Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt eine braune-weiss getigerte Katze mit blauen Knopfaugen und das ist wirklich süss, das muss ich sagen.

Judith ist das, was man als Pechvogel bezeichnen könnte. Sie hat nicht nur eine Tochter mitten in der Pubertät, verliert ihren Job und dann hat ihr Mann sie auch noch verlassen und das alles kommt mit dem Einzug des neuen Mieters Alex zusammen, der auch noch ihren Parkplatz zuparkt...
Dennoch gibt Judith nicht auf und eröffnet mit Hilfe ihrer Verwandtschaft eine Tierpension und als sich herausstellt, dass Alex Tierarzt ist, ist das Dilemma für Judith eigentlich perfekt...

Judith und Alex sind zwei Charaktere, die etwas einfach angelegt sind, was aber der Geschichte nicht wirklich schadet, denn beide passen einfach in das Umfeld der Geschichte. Natürlich ziehen sie als Hauptcharaktere die Handlung an sich, aber auch die Nebendarsteller sind für die Geschichte entscheiden.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, der Schreibstil ist locker, aber eben nicht zu trivial. Man kann gut in die Geschichte eintauchen und kann dem Verlauf auch gut folgen. Leider fand ich den Verlauf stellenweise etwas zu sehr vorherrsehbar und auch die Wiederholungen (eine Person lässt Reuve passieren, was die anderen gesagt oder getan hat) haben mich manchmal etwas genervt.
Ein weiterer Minuspunkt sind leider die Zeitsprünge, die in der Geschichte immer wieder vorkommen, aber leider wird an keiner Stelle eine Zeitangabe erwähnt, das fand ich etwas schade.

Trotzdem lässt sich das Buch gut im Sommer lesen, weil es einfach eine seichte Liebesgeschichte ist, die im Umfeld einer Tierpension spielt, aber deren Titel etwas misslungen ist, wie ich finde, weil "Das Miezhaus" passt da einfach in meinem Augen nicht so ganz.

Fazit:
Eine süsse Liebesgeschichte rund um eine Tierpension, nur steht die Liebesgeschichte zwischen Judith und Alex mehr im Mittelpunkt als die Tierpension, weshalb ich den Titel des Buches nicht so wirklich passend finde.
Man findet eben eine typische Liebesgeschichte, deren Idee nicht neu ist und deren Umsetzung etwas einfach gehalten ist, was aber zu dem Stil der Geschichte passt.